Werk

Wünschelruthe

Epoche: Romantik

Einer der bekanntesten Vierzeiler von E., ist das Gedicht eine neue Metapher für die Leistung der Dichtung. Es entstammt der Zeit der deutschen Spätromantik und erschien 1838 im "Deutschen Musenalmanach".

Der Titel "Wünschelruthe" stammt von A. v. Chamisso; in einer ersten Fassung bestand es aus fünf Zeilen. Dass das zentrale Bild „Schläft ein Lied in allen Dingen“ häufig aufgegriffen wurde, liegt nahe. Beispiele dafür sind Vertonungen (z. B. durch Karl Marx oder Felicitas Kukuck) und die Verwendung als Buchtitel (z. B. Günter Bauch: Schläft ein Lied in allen Dingen. Jugenderinnerungen mit Konstantin, Bremen 2001) und ungezählte Veranstaltungen unter diesem Motto sowie eine große Zahl von Abwandlungen der Anfangsworte.

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