Kloster Klosterlechfeld
Ab 1606 lebten Franziskaner-Mönche in einem Hospiz bei der 1604 eingeweihten Wallfahrtskirche "Zu Unserer lieben Frau", da der örtliche Pfarrer die Massen von Wallfahrern allein nicht mehr bewältigen konnte. 1668 wurde das Hospiz zum Konvent erhoben, welcher im Jahr 1715 Rang und Funktion eines Studienklosters für den Ordensnachwuchs erhielt. Am 30. Januar 1803 wurden die ersten Regelungen für eine Auflösung von Kloster Lechfeld getroffen. Das Kloster wurde dann jedoch dem Deutschen Orden übergeben und 1805 in ein Zentralkloster für Franziskaner umgewandelt.