Werk
Die Lehre von den Tonempfindungen als physiologische Grundlage für die Theorie der Musik
1. Aufl. Braunschweig 1863. Das Werk steht am Anfang der Erforschung der Psychophysik und widersprach den zeitgenössischen musiktheoretischen Annahmen. Mit seiner zentralen Annahme, nämlich dass Sinnesempfindungen nicht direkt mechanisch umgesetzt, sondern durch einen ‚unbewussten Schluss‘ interpretiert werden, knüpft er an sein "Handbuch der physiologischen Optik" an.