Werk

Das Märchen von dem Schulmeister Klopfstock und seinen fünf Söhnen

Zeit- und Sachbezug: Als Vorlage dienten Basiles "Fünf Söhne", Bezüge gibt es außerdem zur Tell-Sage, zu Don Juan und Wilhelm Grimms Dänischen Heldenliedern.

Überlieferung: Entstand vermutlich um 1814 in Berlin, der Erstdruck erfolgte in der Görres-Ausgabe von 1846/47.

Inhalt: Der Schulmeister schickt seine Söhne in die Welt mit dem Rat, ihre Berufe nach den Namen auszusuchen. Nachdem alle Söhne ein Jahr später heimkehren, ist der Vater nicht von allen Werdegängen überzeugt. Im Zentrum steht die Entwicklung vom Sohn Trilltrall, der von seinem Vater den Auftrag erhält, den Vögeln ein "reines Vogeldeutsch"ohne französische Wörter beizubringen - eine Anspielung auf zeitgenössische sprachpuristische Tendenzen und den Dichter Klopstock, der auch dem Vater den Namen verleiht.

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