Königliches Pädagogium zu Halle
Erziehungs- und Bildungsanstalt für Kinder aus dem Adel und dem reichen Bürgertum und zur Universitätsreife führende Internatsschule. Die Namenswahl resultierte aus der Grundidee der Vereinigung von Erziehung und Unterricht, der Vorteile der Verbindung von öffentlicher mit häuslicher Erziehung.
Befand sich auf dem Areal der Franckeschen Stiftungen in der halleschen Vorstadt Glaucha, die 1817 nach Halle eingemeindet wurde - sowohl "Glaucha" als auch "Halle" wurden zur Bezeichnung des Pädagogiums verwendet.
1870 Eingliederung des "Königlichen Pädagogiums zu Halle" (nid 601007-6) in die "Lateinische Hauptschule zu Halle" (nid 601236-X).
1702 erhielt das Pädagogium das königliche Privileg und konnte seitdem auch den Namen "Pädagogium Regium" tragen.
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