Pommern. Krieges- und Domainen-Cammer
Die Pommersche Kriegs- und Domänenkammer war die Zentralbehörde der preußischen Provinz Pommern. Sie bestand unter dieser Bezeichnung von 1723 bis 1808. König Friedrich Wilhelm I. von Preußen nahm im Jahre 1723 eine Reorganisation der Verwaltung im preußischen Staat vor. Er ließ die in den preußischen Provinzen bisher bestehenden Amtskammern und Kriegskommissariate zu Kriegs- und Domänenkammern zusammenfassen. In der Provinz Pommern entstand so aus den beiden in Stargard in Pommern befindlichen Behörden Kriegskommissariat und Amtskammer die Pommersche Kriegs- und Domänenkammer. Diese wurde noch 1723 nach Stettin verlegt.