Werk
Logik der reinen Erkenntnis
Zeit- und Sachbezug: Werk steht im Zusammenhang mit dem Vorhaben eines vierteiligen "Systems der Philosophie". Bruch mit Kants Erkenntnistheorie.
Überlieferung: Trotz vereinzelter Ausnahmen (E. Cassirer, J. Gordin) wenig Resonanz. Erst im späten 20. Jahrhundert Beachtung (H. Holzhey).
Inhalt: Aufgabe der Logik ist es, die Einheit der wissenschaftlichen Erkenntnis als einer Richtung des "Kulturbewußtseins" zu begründen. Alle Erkenntnis, als reine, hat ihren Ursprung im Denken (Logik des Ursprungs). Die weiteren Teile der philosophischen Reihe bilden die "Ethik des reinen Willens" (1904) und die "Ästhetik des reinen Gefühls" (1912). Ein abschließender vierter Band wurde nicht verfasst.