Budapester Orpheum
Herausragendstes Merkmal des Budapester Orpheums war die Darbietung jüdischer Jargonkomik. Dies waren unterhaltsame Lieder oder Einakter, die mit jiddisch gefärbtem Wienerisch vorgetragen wurden, was als Dialektform auch „jüdeln“ genannt wurde. 1914 trennte sich ein Großteil des Ensembles und gründete sich neu unter dem Direktor Heinrich Eisenbach als "Eisenbachs Budapester". Diese spielten an verschiedenen Spielstätten in Wien. Das "alte" Budapester Orpheum fand ein neues Ensemble unter den verbliebenen Direktoren. Ab 1916 wurde das Orpheum zur Operettenbühne.