Armenisch-katholische Kirche
katholische Ostkirche des armenischen Ritus (erkennt das Primat des Papstes an). Hervorgegangen aus dem unierten Zweig der armenischen Kirche in Kilikien (erstmals 1198-1375 im Königreich Kleinarmenien, Erneuerung 1439 auf dem Konzil von Florenz, 1740 Wahl von Erzbischof Abraham Ardzivian von Aleppo zum (Gegen-)Katholikos von Sis (Kilikien, heute Kozan/ TR) mit Bestätigung durch Papst Benedikt XIV. im Jahr 1742). 1866 mit der armenisch-katholischen Kirchenprovinz Konstantinopel vereinigt; der Sitz wurde damals dorthin und 1928 in den Libanon verlegt. Heute weltweit tätig. Kirchenoberhaupt ist der Katholikos-Patriarch des Armenisch-Katholischen Patriarchats von Kilikien.
Bezüge im Wissensnetz
Literatur und Nachweise (5)
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