Ostfriesische Graphothek

Die Ostfriesische Graphothek gehört zu den Projekten des Landes Niedersachsen, die mit dem sogenannten "Regionalprogramm", dem Modellversuch zur Förderung und Verbesserung der kulturellen Infrastruktur Ostfrieslands, 1975 ins Leben gerufen wurden. Die Ostfriesische Landschaft in Aurich kaufte von 1976 bis 1985 regelmäßig Graphiken und Handzeichnungen an und gab sie ausleihfertig an die Stadtbibliotheken oder Volkshochschulen der Region weiter. Heute umfasst die Ostfriesische Graphothek etwa 900 Werke, die wie Bücher in den Bibliotheken von Privatpersonen, Organisationen und Instituten ausgeliehen werden können. Die Ostfriesische Graphothek möchte die "große Kunst" und das regionale Schaffen in einer ländlichen Region anschaubar machen und an ein interessiertes Publikum herantragen. Bis zu einem Jahr kann sich jeder Entleiher eine originale Lithographie, eine Radierung oder einen Holzschnitt, ein Foto, eine Zeichnung oder ein Aquarell eines Künstlers entleihen.

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