Werk
Mörder, Hoffnung der Frauen
Epoche: Expressionismus
Inhalt: Der Liebeskampf zwischen Mann und Frau, die Dialektik von Hingabe und Befreiung werden ins Mythische und Parabolische stilisiert, die Polarität der Geschlechter wird ins Metaphysische erhöht, als die Grundproblematik des Seins gedeutet.
Überlieferung: Das 1907 entstandene Schauspiel wurde am 4. Juli 1908 im Gartentheater der "Kunstschau" in Wien uraufgeführt und erschien 1910 in "Der Sturm".
Zeit- und Sachbezug: Das in Versen und rhythmischer Prosa verfasste Stück hat den Rang eines bedeutenden Vorläuferdramas des expressionistischen Theaters. Insgesamt existieren 4 verschiedene Fassungen.