Werk
Catalepton
Echtheit umstritten. Unter diesem Titel sind in den Handschriften drei Priapea und 14-16 kleinere poetische Stücke unter dem Namen Vergils überliefert. In der Vergilvita bei Donat legt die Form der Inhaltsangabe "deinde Catalepton et Priapea et Epigrammata et Diras, item Cirim et Culicem" nahe, daß das "Catalepton sowohl Priapea als auch Epigramme" umfaßte, was mit dem handschriftlichen Befund übereinstimmt. In den Handschriften steht alles unter der Überschrift Catalepton ohne die Zwischenüberschriften "Priapea", "Epigrammata". TITAN setzt deshalb "Priapea" und "Epigrammata" als Teil der Sammlung "Catalepton" an. Andere Auffassungen sind: es gibt drei Teile. Die auf die "Priapea" folgenden Gedichte sind das "Catalepton" und die "Epigrammata" sind entweder verloren gegangen oder liegen in der Anthologia Salmasiana vor. Aufgrund seiner Zugehörigkeit zur Appendix Vergiliana wird das Catalepton traditionell zu den Werken Vergils gerechnet