Werk
Die Abenteuer der Silvester-Nacht
Überlieferung: 1815 erschienen im Band 4 der "Fantasiestücke in Callots Manier". Seine Faszination für Peter Schlemihl’s wundersame Geschichte belegt nicht nur „Die Abentheuer der Sylvesternacht“ sondern auch Hoffmanns Handzeichnungen „Der graue Mann, Schlemihl reist zum Nordpol und wird von demselben freundlich empfangen“ sowie das kleine Schlemihl-Porträt auf dem Kunzschen Riß.
Zeit- und Sachbezug: Inspiriert durch Chamissos "Schlemihl" schrieb Hoffmann die Erzählung innerhalb einer Woche.
Inhalt: Der Leser fungiert als "Geisterseher", der nicht zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden mag. Die Erzählung in Tagebuchform konfrontiert den reisenden Enthusiasten, der in einer Gesellschaft die geliebte Julie als verheiratete Frau wiedergefunden hat sowohl mit Peter Schlemihl, der in A. v. Chamissos Erzählung seinen Schatten verkaufte, als auch mit Erasmus Spikher, der keinen Spiegel ertragen kann.
Bezüge im Wissensnetz
Literatur und Nachweise (7)
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