Werk
Meister Martin der Küfner und seine Gesellen
Zeit- und Sachbezug: Die historische Quelle zu dieser Erzählung liegt in Wagenseils Meistersinger-Darstellung (1697); auch nutzte er Krünitz' "Oeconomische Encyclopädie". Überdies hat ein Bild des Malers Kolbe einen entscheidenden Anstoß gegeben.
Überlieferung: Entstanden 1817; Erstdruck in "Taschenbuch zum geselligen Vergnügen auf das Jahr 1819" (Jg. 29, S. 9-110), 1819 verändert in den Band 2 von "Die Serapions-Brüder" aufgenommen.
Inhalt: Diese Nürnberger Handwerker- und Künstlergeschichte hat den berufsstolzen Starrsinn des Titelhelden zum Inhalt. Meister Martin will seine einzige Tochter Rosa nur einem Küfer zur Frau geben, der sich als 'Meister bewährt hat'.