Werk

Kreuz- und Querzüge des Ritters A bis Z

Überlieferung: Die Erstausgabe erschien anonym 1793/94.

Zeit- und Sachbezug: satirischer Roman, nach dem Vorbild L. Sternes und erzählerische Nähe zu Jean Paul. Vereinzelt Kritik am Adel und Stellung der Frau.

Inhalt: "Der Name meines Helden ist kurz und gut: A. B. C. bis X. Y. Z., des heiligen Römischen Reiches Freiherr von, in, auf, nach, durch und zu Rosenthal..". Nach dem Tod seines Vaters bricht der 21-Jährige in Begleitung seines Dieners Michael zu einer dreijährigen Bildungsreise auf, deren Hauptzweck darin bestehen soll, seine verschwundene Geliebte Sophie wiederzufinden. Als er erfährt, dass Sophie einem Freimaurerorden angehört, entschließt er sich, auf dem Umweg über eine der zahllosen "Geheimgesellschaften" Verbindung mit ihr aufzunehmen. Seine Kreuz- und Querzüge an der Seite seines treuen "Sancho Pansa", die den zweiten Teil des Werks bilden, entwickeln sich zu einer satirischen Don-Quijotiade durch die Freimaurerorden Europas mit ihren Aufnahmeritualen und Ordensregeln.

Bezüge im Wissensnetz

Form des Werks und der Expression (1)

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Erste Verfasserschaft (1)

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