Werk
Algabal
Überlieferung: Gemeinsam mit den "Hymnen" und "Pilgerfahrten" 1899 herausgegeben.
Inhalt: Zusammenstellung von 22 Gedichten in Reimform, die in 3 Gruppen ("Im Unterricht", "Tage", "Die Andenken") gegliedert, jeweils aber ohne Titel sind. G. lässt in seiner Lyrik eine üppige, pompöse Welt entstehen, die sowohl an die Spätantike als auch an die Romantik anknüpft. Bereits hier ist ein programmatischer Ansatz unverkennbar, ein Sendungsbewusstsein, das sich in den folgenden Gedichtsammlungen noch verstärkt.
Zeit- und Sachbezug: Eigenständige Gedichtproduktion abseits konventioneller Lyrik; poetische Neoromantik.
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- Agathon knieend vor meinem pfühle
- Am markte sah ich erst die würdevolle
- Becher am boden
- Da auf dem seidenen lager
- Daneben war der raum der blassen helle
- Der saal des gelben gleisses und der sonne.
- Die Andenken
- Fern ist mir das blumenalter
- Fühl ich noch dies erste ungemach
- Gegen osten ragt der bau
- Graue rosse muss ich schirren
- Grosse tage wo im geist ich nur der herr der welten hiess
- Ich will mir jener stunden lauf erzählen:
- Ihr hallen prahlend in reichem gewande
- Im Unterreich
- Jahre und vermeinte schulden ...
- Mein garten bedarf nicht luft und nicht wärme
- O mutter meiner mutter und Erlauchte
- Ob denn der wolken-deuter mich belüge
- Schall von oben!
- So sprach ich nur in meinen schwersten tagen:
- Tage
- Vogelschau
- Wenn um der zinnen kupferglühe hauben