Werk

Mimili

Überlieferung: Trotz starker Kritik, vor allem seitens W. Hauff, wurde die Erzählung ein großer Publikumserfolg: dieser beruht auf der gefälligen Verbindung von Empfindsamkeit und epigonaler Rokoko-Koketterie, von erbaulicher Tugend- und Naturschwärmerei, von populärer Konversationsbildung und teutonischem Patriotismus. Zahlreiche Überetzungen und Adaptionen sorgten für eine nachhaltige Rezeption des Werkes.

Inhalt: Ein deutscher Offizier sucht Ruhe in den Bergen, als er der Tochter eines Bergbauern begegnet. Trotz familiärer Konflikte und der Kriegswirren finden beide schließlich zueinander. Verbindung von Alpenkitsch, Naturromantik, Naivität, Patriotsimus und Franzosenfeindlichkeit.

Zeit- und Sachbezug: Liebesgeschichte im Spannungsfeld zwischen Tugend und Begehren. Bezüge zu Rosseaus "Julie".

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Adaptionen und Rezeption (3)

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