Werk

Der tolle Invalide auf dem Fort Ratonneau

Inhalt: Der dem Wahnsinn verfallene französische Sergeant Francœur misstraut seiner Frau, woraufhin er droht, die Stadt mit den Kanonen auf dem Fort zu beschießen. Seine Tollheit wird letztendlich anhand eines körperlichen Leidens erklärbar und durch die Liebe seiner Frau geheilt („Liebe treibt den Teufel aus."). Grotesk-komische Elemente und schauerliche Motive.

Überlieferung: 1818 im Almanach "Gaben der Milde" in Berlin erschienen. Diente als Inspirationsquelle für diverse Illustrationen (Lovis Corinth, Wilhelm Plünnecke, Hermann Leitenstorfer). Zahlreiche Hörspielbearbeitungen.

Zeit- und Sachbezug: Novelle der (Schauer-)Romantik, zugrundeliegend ein anekdotischer Fall aus der Stadtgeschichte Marseilles.

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