Werk
Vorlesungen über die Ästhetik
Überlieferung: Hegel hielt seine "Vorlesungen zur Ästhetik" von 1820 bis 1829, zweimal in Heidelberg (1817 und 1818) und viermal in Berlin (1820/21, 1823, 1826 und 1828/29). Seine vier Berliner Ästhetik-Kollegien wurden nicht von ihm selbst publiziert, sondern aus Notizen und Mitschriften 1835-1838 postum von ehemaligen Hegel-Schülern erstmals herausgegeben.
Zeit- und Sachbezug: Hegels "Vorlesungen über die Ästhetik" gilt als einer der wichtigsten und wirkmächtigsten Beiträge zur Ästhetik (Philosophie der Kunst) der Neuzeit.
gehalten 1820-1829, u.d.T. "Ästhetik oder Philosophie der Kunst" wurde die Vorlesung zweimal in Heidelberg (1817 und 1818) und viermal in Berlin (1820/21, 1823, 1826 und 1828/29) gehalten
Inhalt: Von der "Idee des Schönen" über die geschichtliche Unterscheidung von symbolischer, klassischer und romantischer Kunstform bis hin zur Darstellung der Einzelkünste (Architektur, Skulptur, Malerei, Musik, Poesie) werden alle relevanten Aspekte systematisch entfaltet und miteinander vernetzt. Hegels kulturphilosophischer Ansatz postuliert dabei die Kunst auf dem Rang des "absoluten Geistes" als zentrales Medium menschlicher Selbstverständigung. In diesem Zusammenhang steht auch seine vieldiskutierte These vom "Ende der Kunst" in der Moderne.