Werk

Candide

Zeit- und Sachbezug: Der 1759 anonym erschienene philosophische Roman verspottet bald aggressiv, bald hintergründig die philosophischen Systeme Popes und Leibniz'.

Inhat: Das erzählerische Rückgrat der karnevalesk chaotisierten Wirklichkeit bilden die drei einander immer wieder kreuzenden und am Ende des Werks zusammengeführten Schicksale des illegitimen Adelssprosses Candide (der ‚Naive‘), der Fürstentochter Cunégonde und des Philosophen Pangloss (der ‚Allsprachige‘). Zu Beginn des Werks leben alle drei im Schloss des Barons Thunder-ten-tronckh in Westfalen, wo Pangloss sein philosophisches System „Meta-physico-theologo-cosmologo-nigologie“ entwickelt hat, dem zufolge man in der besten aller möglichen Welten lebe.

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