Werk

Selbstbiographie

Überlieferung: Wurde erst posthum 1872 publiziert. Die literarische Qualität der Selbstbiografie haben R. Musil und F. Kafka gewürdigt.

Inhalt: Besonders aus Kindheit und Jugendzeit wird berichtet, die bestimmend sind für G.s komplizierten Charakter und seine spätere bürgerliche Existenz; die Familienverhältnisse, die ersten Eindrücke, Lektürestoffe, Kindertheater und Kinderphantasien werden ebenso geschildert. Daneben bildet das eigenen lit. Schaffen - bis zur Existenzkrise 1838 - einen thematischen Mittelpunkt: die Deutschlandreise von 1826 und das Zusammentreffen mit Goethe wertete er als Schlüsselerlebnis.

Zeit- und Sachbezug: Bereits seit 1814 entstanden, 1834 und 1853 fortgesetzt; ursprünglich waren die biografischen Abschnitte für den Eintrag im Brockhaus gedacht. G. nutzte seine Tagebuchaufzeichnungen.

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