Werk

Vom Musikalisch-Schönen

Überlieferung: Hanslinck reagierte auf positive und negative Kritik mit viele Umarbeitungen in neuen Auflagen, von denen er immerhin zehn miterlebte.

Inhalt: Hanslicks Leitbegriff war das 'Musikalisch-Schöne', d. h. die Schönheit, die nur in der Musik selbst sich zeige. Musik habe den obersten Zweck, Schönheit auszuprägen, und sei auch nur hiernach zu beurteilen. "Musikalische Ideen" seien ihr Material und deren Verarbeitung ihr Inhalt.

Zeit- und Sachbezug: Das Erscheinen der Streitschrift fiel in einer musikhistorischen Umbruchsituation mit dem Ende der Produktivität Robert Schumanns, dem Beginn der Komposition 'symphonischer Dichtungen' bei Franz Liszt und der Verwirklichung des 'Kunstwerks der Zukunft' bei Richard Wagner zusammen. Sie wirkte polarisierend und machte ihren Verfasser zu einer umstrittenen Autorität.

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