Werk

Isabella von Ägypten

Inhalt: Handlungsspielraum ist die Reformation; Arnim verarbeitet die Verfolgung der Zigeuner unter Karl V. Es geht um die Begegnung des Zigeunermädchens Isabella mit dem Prinzen und späteren Kaiser Karl. Erste Erzählung in der sog. "Novellensammlung von 1812", darin weiterhin enthalten: "Melück Maria Blainville", "Die drei liebreichen Schwestern und der glückliche Färber" und "Angelika, die Genueserin, und Cosmus, der Seilspringer".

Epoche: Romantik

Zeit- und Sachbezug: Keimzelle der "Zigeuner"-Erzählung war vermutlich die 1810 gemeinsam mit Brentano unternommene Böhmenreise.

Überlieferung: Die "Isabella" wird oft als Arnims großartigste Novelle und Paradebeispiel der romantischen Literatur genannt, da sie groteske und märchenhafte Motive kunstvoll miteinander vereint. Vor allem im 20. Jahrhundert entstanden einige Adaptionen, insbesondere Hörspielbearbeitungen.

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