Werk

Römische Elegien

Zeit- und Sachbezug: Ursprünglich u.d.T. "Elegien" und „Erotica Romana“. G. verfasste die Elegien nach seiner Rückkehr aus Italien, inspiriert worden war er von der Liebeslyrik Ovids, Catulls und Tibulls. Bezüge zu eig. Lebens- und Liebeserfahrungen (in Italien und Weimar).

Epoche: Klassik

Inhalt: Gedichtzyklus: Thematisiert werden die Schönheit von Roms Tempeln, Palästen und Gärten im Einklang mit der sinnenhaften Schönheit der Geliebten (Verwendung des Palindroms Roma = Amor). Motive der Selbstfindung, des künstler. Selbstverständnisses und der sinnlichen, sexuell erfüllten Liebe.

Überlieferung: 1795 erschienen 20 der insges. 24 Elegien in den "Horen". Enthusiastische Rezeption in der Frühromantik. Seit 1806 u.d.T. "Römische Elegien". Erstmals 1914 ungekürzt erschienen (Weimarer Ausgabe von Goethes Werken, Band 53).

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