Werk

Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staats zu bestimmen

Epoche: Klassik

Inhalt: Humboldts Schrift ist der in sich widerspruchsvolle, vom Bildungsgedanken der deutschen Klassik geprägte Versuch, "eine dem polit. Willen der Bürger entzogene politische Ordnung mit einem Menschenbild zu vereinbaren, das dem Individuum uneingeschränkte Autonomie zubilligt"(W.D.Otto).

Überlieferung: 1792 in Auszügen veröffentl. (in "Berliner Monatsschrift" Jan., Okt.,Nov. u. in F. Schillers "Neuer Thalia" Bd.2,4) wegen d. preuß. Zensur u. Bedenken Humboldts zu Lebzeiten nicht in Buchform erschienen, d. Werk wurde 15 J. nach Humboldt Tod aufgefunden u. 1851 v. Eduard Cauer in Breslau hrsg.

Zeit- und Sachbezug:Staatsphilos. Essay, im Kontext der zeitgenössischen Diskussion über die Ereignisse der Französischen Revolution zu sehen.

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Form des Werks und der Expression (1)

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Erste Verfasserschaft (1)

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