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Der Runenberg

Inhalt: Thema ist die die Vermengung von Wahnsinn, Grauen und Alltäglichkeit in einer bildlich komplexen und kunstvoll verwobenen Handlung. Der Jüngling Christian befindet sich nach der Trennung vom Elternhaus auf Wanderschaft in einem Gebirge und findet eine Alraune. Dieser Fund setzt ein magisch-märchenhaftes Geschehen in Gang, denn plötzlich steht ein Fremder vor ihm, der vom sagenhaften Runenberg erzählt. - Überlieferung: Erstveröffentlichung in: Taschenbuch für Kunst und Laune, 1804

Symbolsprache: Rückgriff auf das Motiv des Venusbergs aus "Der getreue Eckart und der Tannhäuser" mit einer ähnlichen Symbolbedeutung. In Novalis’ Roman "Heinrich von Ofterdingen" (1800) kommt auch Bergbau vor, aber mit anderer Wertung, der Bergmann erzählt, dass das Gold ihm nichts anhaben kann, weil er nichts davon für sich behält. Die Hexe im Wald ist ein häufiges Märchenmotiv, u. a. in "Jorinde und Joringel" (1777).

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