Werk
Goethes Briefwechsel mit einem Kinde
Inhalt: Drei Teile, größtenteils fingierter Briefwechsel mit Goethes Mutter, gefolgt vom überwiegend authentischen Briefwechsel mit Goethe, wobei A.s Briefe den weitaus größten Teil einnehmen. Für die Veröffentlichung hat sie die Briefe sehr frei bearbeitet, die einzelnen Briefe auch wohl zerstückelt und die Teile neu zusammengestellt, neue Briefe und Briefteile erfunden, auch Briefe anderer Schreiber und Motive aus gedruckten Werken hinzugenommen, die Zeitfolge mißachtet und weitere Eingriffe vorgenommen. B. v. Arnim stilisierte die Beziehung zu einer romantischen, aber einseitgen, Liebschaft mit dem Dichter. Der Erlös des Buches war für die Finanzierung eines von Bettina von Arnim selbst entworfenen Goethe-Denkmals in Weimar bestimmt.
Zeit -und Sachbezug: Literarisches Denkmal der Goethe-Verehrung B. v. Arnims, die nach seinem Tod die Korrepondenz zur Veröffentlichung vorbereitete.
Überlieferung: Die Publikation machte B. v. Arnim schlagartig berühmt. Kritik an einem verfälschten Goethe-Bild. Die Originalbriefe wurden im Jahr 1929 publiziert.
Bezüge im Wissensnetz
Literatur und Nachweise (6)
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