Werk

Meister Floh

Zeit- und Sachbezug: ETA Hoffmanns letztes und politisch brisantestes, seinerzeit zensiertes Werk. Weil der preußische Polizeidirektor v. Kamptz eine Satire auf sein Verhalten bei der sogenannten 'Demagogenverfolgung' sah, konnte das Werk ursprünglich nur gekürzt erscheinen. In der juristischen "Erklärung zu MeisterFloh" hat Hoffmann sein Märchen verteidigt und dem "humoristischen Dichter" das Recht zugesprochen, "sich in dem Gebiet seiner phantastischen Welt frei und frisch zu bewegen".

Überlieferung: Ffm. 1822; von der Zensur gekürzt; H. entging einem Disziplinarverfahren, da er kurz nach Herausgabe des Märchens verstarb. Eine vollst. Ausgabe erschien erst 1908.

Inhalt: Wie oft bei Hoffmann vermischt sich die bürgerliche Alltagswelt (hier in Frankfurt/M. lokalisiert) mit einer grotesken Märchenwelt.

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