Werk
Das Erdbeben in Chili
Inhalt: Aus der jungen, unehelichen Liebe zwischen Jeronimo udn Josephe ist ein Kind entstanden: als die Frau hingerichtet werden soll und der Mann beschließt, sich selbst zu töten, vereitelt ein Erdbeben die Vorhaben. Als beide kurz darauf zum Dank Gottes für ihre Rettung eine Messe besuchen, werden sie vom aufgebrachten Mob erschlagen. Das uneheliche Kind der beiden überlebt.
Epoche: Romantik
Zeit- und Sachbezug: Das Erdbeben von 1647 in Santiago de Chile (bei Kleist „St. Jago, [die] Hauptstadt des Königreichs Chili“) sowie das Lissabonner Erdbeben von 1755 bilden die historischen und ideengeschichtlichen Vorlagen für die Novelle.
Überlieferung: Erschien erstmals 1807 in Cottas "Morgenblatt für gebildete Stände" u.d.T. "Jeronimo und Josephe", in redigierter Fassung 1810 im ersten Band der Erzählungen u.d.T. "Das Erdbeben in Chili". Diente als Vorlage für diverse Opern- und Filmbearbeitungen.
Bezüge im Wissensnetz
Literatur und Nachweise (43)
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