Werk

Die Judenbuche

Zeit- und Sachbezug: D.-H. verarbeitete eine wahre Begebenheit über einen Judenmörder, die ihr Onkel unter dem Titel "Geschichte eines Algierer Sklaven" veröffentlichte. Inspiriert wurde sie vermutlich auch vom sog. "Judenbaum in Reinhardswald.

Inhalt: Handelt von einem ungeklärten Kriminalfall, der sich als Folge einer durch Intrigen, Missgunst und Vorurteilen belasteten Dorfgemeinschaft ereignet. Der Judenmord bleibt ungeklärt. Die düstere, unheilvolle Stimmung der Erzählung gipfelt im (Selbst)-Mord des Protagonisten unter der titelgebenden "Judenbuche". Kriminal- und sozialkritischer Roman: Verarbeitung von Selbstjustiz, falscher Frömmigkeit und Antisemitismus

Überlieferung: Erschien 1842 im "Morgenblatt für die gebildeten Leser". Zahlreiche Adaptionen als Oper, Film und Graphic Novel. Der frühere 20-Markschein zeigte Motive der "Judenbuche".

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