Werk

Die Phänomenologie des Geistes

Epoche: Romantik

Zeit- und Sachbezug: Das 1807 erschienene erste Hauptwerk des großen Vertreters des deutschen Idealismus systematisiert die Erhöhung der Erscheinungsformen des Geistes von der naiven Wahrnehmung bis hin zum absoluten Wissen des Weltgeistes. Der "Phänomenologie" sollte sich die Darstellung der "Realen Wissenschaften" anschließen - die "Philosophie der Natur" und die des "Geistes".

Inhalt: Die "Phänomenologie" gilt als das erste typische Werk Hegels, in dem er versucht, alle wichtigen Themen der Zeit systematisch auszuarbeiten. Ausführlich setzt er sich dabei mit dem Kantische Dualismus, dem Unmittelbarkeitsdenken Jacobis und der Identitätsphilosophie Schellings auseinander.

Überlieferung: Das Werk wurde von Hegel zunächst als eine systematische Einführung in sein philosophisches System konzipiert. Die ersten drei Teile (Bewusstsein, Selbstbewusstsein, Vernunft) wurden von ihm später in abgekürzter Form, als das zweite Moment des subjektiven Geistes, in sein "System der Enzyklopädie" (1817) aufgenommen. Der Text zählt nach wie vor zu den wirkungsmächtigsten Schriften der Geistesgeschichte.

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