Carl-Zeiss-Stiftung (Heidenheim an der Brenz)

1945 Verbringung technischer Spezialisten von Zeiss und führender Mitglieder der Jenaer Geschäftleitung durch britisches und amerikanisches Militär in die westlichen Besatzungszonen Deutschlands, die dort eine Geschäftsstelle Carl Zeiss einrichteten. Ende Juli 1948 beantragt die Firma Zeiss Opton beim Staatsministerium Württemberg-Baden den neuen Rechtssitz der Carl Zeiss-Stiftung nach Heidenheim zu verlegen; im Februar 1949 wurde dem Antrag insofern entsprochen, als Heidenheim zunächst als zweiter Sitz neben Jena anerkannt wurde. Die Aufhebung des Sitzes in Jena erfolge erst 1954. Gleichzeitig bleibt in Jena die dortige Carl-Zeiss-Stiftung mit Sitz in Jena weiterbestehen. 1991 wird in einer Grundsatzvereinbarung zwischen den Landesregierungen von Baden-Württemberg und Thüringen, der Treuhandanstalt und den beteiligten Unternehmen u. a. die Zusammenführung beider Carl-Zeiss-Stiftungen in einer Carl-Zeiss-Stiftung mit Sitz in Heidenheim an der Brenz und Jena beschlossen.

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