Landesbauernschaft Braunschweig
In Niedersachsen bildete man die drei Landesbauernschaften Hannover, Oldenburg und Braunschweig. Die drei Landwirtschaftskammern dieser Gebiete wurden in den Reichsnährstand eingegliedert und damit aufgelöst. Jede Landesbauernschaft (Führung: Landesbauernführer) bestand aus einer Verwaltungshauptabteilung, aus der Hauptabteilung I (Der Mensch), aus der Hauptabteilung II (Der Hof), die die Arbeit der früheren Landwirtschaftskammer fast unverändert fortführte, und der Hauptabteilung III (Der Markt). In jedem Kreis bestand eine Kreisbauernschaft mit einem Kreisbauernführer an der Spitze, desgleichen in jedem Ort eine Ortsbauernschaft mit einem Ortsbauernführer. Die innere Organisation einer Kreisbauernschaft entsprach der der Landesbauernschaft. Zu der Landesbauernschaft Braunschweig gehörten die Kreisbauernschaften Blankenburg, Braunschweig, Gandersheim, Helmstedt Holzminden und Wolfenbüttel. 1937 wurde die Landesbauernschaft Braunschweig zum Bedauern der braunschweigischen Bevölkerung aufgelöst und an die Landesbauernschaft Niedersachsen in Hannover angeschlossen.