Solinger Künstler e.V.
1919 entstand der Solinger Künstlerbund - eine Vereinigung von bildenden Künstlern, Musikern und Literaten.1933 setzten die Nationalsozialisten das "Reichskartell der bildenden Künste" ein und verlangten im „Gleichschaltungsgesetz", dass mindestens 51% der Mitglieder eines Künstlerbundes der NSDAP anzugehören haben. Am 14.09.1933 löste sich der Solinger Künstlerbund auf. Gleich nach dem Krieg fanden sich die Freunde aus dem ehemaligen Künstlerbund in Solingen wieder zusammen: Adolf Dapperich, Willi Drescher, Artur Höper, Willy Schürmann, Ernst Walsken, Artur Wasserloos und Hans Zimmer. Am 22.11.1945 stellen sie an die englische Militärregierung den Antrag zur Gründung einer Gemeinschaft der bildenden Künstler in Solingen. Vom 19.05.-02.06.1946 fand die erste Nachkriegsausstellung der „Gemeinschaft der Solinger Künstler" statt. Unter Vorsitz von Willi Deutzmann wird im Jahr 1947 erstmalig eine Satzung der Gemeinschaft formuliert. Ein Schreiben an das Amtsgericht mit Bitte um Eintrag ins Vereinsregister wird aber nie abgeschickt, da sich schließlich eine Mehrheit dagegen ausspricht. Am 19.10.1959 kommt es auf Drängen der jüngeren Künstler zur Gründungsveranstaltung der "Interessengemeinschaft der Solinger Künstler". Die Eintragung als Verein wurde wiederum, ähnlich wie schon 1946 nach heftiger, kontroverser Diskussion abgelehnt. Am 23.07.1974 wird aus der Interessengemeinschaft ein Verein. Nicht alle sind einverstanden und es kommt zu Austritten. Am 17.04.1975 wird die Satzung des Vereins beim Amtsgericht eingetragen - der Verein "Solinger Künstler e. V." (SK) ist geboren.
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Urn:rvk2skos:authority entity (261)
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