Staatlicher Kunsthandel der DDR
Der VEH Bildende Kunst und Antiquitäten, genannt Staatlicher Kunsthandel der DDR (SKH), wurde durch Ministerratsbeschluss vom 16. Mai 1974 zum 1. Oktober 1974 mit dem Ziel gegründet, das Angebot von Kunstwerken für die Bevölkerung und die materiellen Schaffensbedingungen der Künstlerinnen und Künstler zu verbessern. Zu den Aufgaben des Staatlichen Kunsthandels gehörten somit der Groß- und Einzelhandel mit zeitgenössischer bildender und angewandter Kunst, Volkskunst und Antiquitäten. Den Export in die sozialistischen Länder organisierte der SKH eigenständig; der Export in die nichtsozialistischen Länder erfolgte über den KoKo-Betrieb Kunst und Antiquitäten GmbH (KuA). Zur Durchführung seiner Aufgaben baute der SKH in der gesamten DDR ein Netz von Galerien für Gegenwartskunst und für Antiquitäten, von Briefmarken- und Münzfachgeschäften und kunsthandwerklichen Werkstätten auf.
Bezüge im Wissensnetz
Als Administrative Überordnung der Körperschaft beteiligt (24)
GND-Körperschaften24 Einträge anzeigen
- Antiquitäten-Galerie (Potsdam)
- Fotogalerie (Berlin, Ost)
- Galerie A (Berlin, Ost)
- Galerie am Boulevard (Rostock)
- Galerie am Dom (Schwerin)
- Galerie am Hansering (Halle (Saale))
- Galerie am Markt Gera
- Galerie am Sachsenplatz (Leipzig)
- Galerie am Schönhof (Görlitz)
- Galerie am Thomaskirchhof (Leipzig)
- Galerie Berlin (Berlin, Ost)
- Galerie Erph
- Galerie Hans Witten (Freiberg)
- Galerie im Alten Museum (Berlin, Ost)
- Galerie im Steinweg (Suhl)
- Galerie P (Leipzig)
- Galerie Sankt Florian (Halberstadt)
- Galerie Schmidt-Roldluff (Karl-Marx-Stadt)
- Galerie Unter den Linden (Berlin, Ost)
- Kunst- und Antiquitäten-Galerie (Glauchau)
- Neue Dresdener Galerie
- Staatlicher Kunsthandel der DDR. Fachgebiet Numismatik
- Staatlicher Kunsthandel der DDR. Fachgebiet Numismatik und Auktionen
- Studio-Galerie (Berlin, Ost)