Deutschland (DDR). Ministerium für Volksbildung. Zentralstelle für Kinder- und Jugendliteratur
Die Zentralstelle war eine methodisch und pädagogisch anleitende Einrichtung für die Arbeit an den Schulen in der DDR. Sie ging im März 1949 durch Umbenennung aus der Geschäftsstelle für gute Jugendliteratur hervor und hatte anfänglich nur den Namen Zentralstelle für Jugendliteratur. Ab 01.01.1951 wurde sie nachgeordnete Dienststelle des sächsischen Ministeriums für Volksbildung (HA Unterricht und Erziehung, Abt. Methodik)
Das Archiv der sächsischen Jugendschriftenausschüsse blieb dort erhalten und konnte nach Auflösung der Zentralstelle (1990) mitsamt Teilen ihrer Arbeitsbibliothek von der sächsischen GEW übernommen werden und befinden sich jetzt im AJuM-Archiv in Leipzig. (Quelle: https://www.ajum.de/html/z_archiv/ajumarchiv01.pdf. // auf Anfrage)
Die Z. wurde 1952 mit Auflösung der Länder in den Bereich des Ministeriums für Volksbildung der DDR übernommen.
16.09.1955 Statut (Verordnung) über die Aufgaben der Zentralstelle für Kinder- und Jugendliteratur
Bezüge im Wissensnetz
Isb (4)
DNB-Titeldaten- Auswahlliste ... zur Erweiterung der Buchbestände
- Empfehlungsliste ... zur Erweiterung der Buchbestände
- Für die Schülerbücherei
- Verbindliche Titelliste ... für Schülerbüchereien ; gemäß Gesetzblatt der DDR Teil 2 Nr. 78 vom 19.7.1968 - Sonderdruck Nr. 338n/2-14 vom 28.2.1963 und Verfügungen und Mitteilungen des Ministerium für Volksbildung Nr. 15/63 vom 28.8.1963 Nr. 1/64 vom 20.1.1964, Nr. 8/66 vom 26.4.1966