Congress for Cultural Freedom
Internat. Vereinigung v. Schriftstellern, Wissenschaftlern u. Künstlern
Der Kongress für kulturelle Freiheit (1950-1967) (Congress for Cultural Freedom, CCF) war eine in Paris ansässige Kulturorganisation, die vollständig von der CIA kontrolliert und über (teils eigens zu diesem Zweck gegründete) Stiftungen in den USA und Rückflüsse aus dem Marshall-Plan finanziert wurde. Ihr Ziel im Kalten Krieg war, hochrangige europäische Künstler und Schriftsteller in ihrem Sinne zu beeinflussen und gegen das kommunistische Lager zu instrumentalisieren. Das offizielle Selbstverständnis und Credo des CCF war eine Sammlung von linksliberalen Intellektuellen gegen den Totalitarismus.