Astronomisches Recheninstitut (Potsdam)
Im Jahre 1944 wurde das Kopernikus-Institut "für die Dauer des Krieges" als "Astronomisches Rechen-Institut der Kriegsmarine" der deutschen Kriegsmarine unterstellt und aus Sicherheitsgründen aus dem bombengefährdeten Berlin in den kleinen Ort Sermuth im Kreis Grimma in Sachsen verlagert. Die amerikanischen Truppen, die dieses Gebiet zunächst besetzten, brachten den Hauptteil des Instituts 1945 an den Sitz ihres Hauptquartiers: Heidelberg (seit 1945 ist das Astronomische Rechen-Institut in Heidelberg). Nur ein kleiner Teil des ehemaligen Berliner Instituts kehrte nach Kriegsende in die Nähe Berlins, in die Sternwarte Babelsberg (Potsdam), zurück und bestand dort noch bis 1956 als selbständige Einrichtung. - Internet https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:0aADwsG8v3EJ:https://zah.uni-heidelberg.de/de/institute-des-zah/ari/ueber-das-ari/geschichte-des-ari-wip/+&cd=9&hl=de&ct=clnk&gl=de