Person
Stindt, Johann Hermann
1763–1846
Mühlenzimmermeister und Schöpfformenmacher in der Grafschaft Mark (1792, 1794, 1798), vor 1782 Schuster in Niederhemer, ca. 1782-1785 Zimmerlehrling in Oberhemer, dort ca. 1785-1790 Zimmermanngeselle, ab 1790 auf Wanderschaft in Westfalen, Rheinland und Hessen, lernt vor 1794 Schöpfformenmacher in Westig, nach 1794 Bau der 1. Papiermühle als Mühlenbaumeister in Rönkhausen; 1810-1829 Bau von Papiermühlen in Oberhemer/Hedhof, Westigerbach, Obergründe bei Iserlohn, Oberhemer, Bredenbruch, Grüntal bei Sundig, Iserlohn i.d. Calle, Johannistal (Wiederaufbau); ohne Jahr Studienreise an Niederrhein und Holland mit einem Sohn. - Anhänger der Brüdergemeinde, sollte 1835 gegen Feuer versichern, spendet der Heiden-Mission für jedes vom Feuer verschonte Jahr ein Opfer; baute sich 1797 selbst innerhalb von 3 Monaten ein Haus; unter seinen Nachkommen sind 30 Papierfabrikanten
Mühlenbaumeister aus Hemer (1763-ca. 1842)
Vater Schuhmacher, Erbkötter; Ehefrau gest. 1856 (errechnet); Tochter Wilhelmine heiratete 1828 Friedrich Schulte; Tochter Henriette 1834 Karl Vietze, den nach dem Tod der Schwester die Tochter Caroline heiratete; Sohn Ehrenfried erhielt 1842 die Papiermühle, Schöpfformenmacher; Sohn Caspar Dietrich Schöpfformenmacher; Sohn Hermann Mühlenbaumeister
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