Fürsten- und Landesschule Sankt Afra. Bibliothek
In Meißen (St. Afra) erhielt die Schulbibliothek zunächst nur gelegentliche Schenkungen des Kurfürsten August, einen eigenen Bibliotheksfonds erst 1588; wesentliche Erweiterungen erfuhr sie meist durch Geschenke, so von Adolf von Carlowitz (1783) und Ferdinand von Reiboldt (1858 seine Saxonica-Sammlung); 1900 hatte sie einen Bestand von 14.000 Bänden; 1938–1945 hatte die Schule den Namen: Fürstenschule Meißen, staatliches Gymnasium, möglicherweise erfolgte auch eine Änderung des Bibliotheksnamens; 1945 wurde sie zum großen Teil zerstört, und nur Restbestände (im Zuge der Bodenreform) konnten von der Sächsischen Landesbibliothek und der Universität Leipzig übernommen werden.