Musikwerk

Wortspiel

Das Stück ist als Spiel mit Worten für "flexibel-experimentierfreudige Musikerkreise" (Heisig) gedacht: im Mittelpunkt steht eine möglichst kreative und gegebenenfalls auch improvisatorische Auseinandersetzung mit vorgegebenen Tonbuchstaben. Die Partitur besteht aus zehn kunstvoll gestalteten Doppelseiten mit Fotografien von Schildern und Schriftzügen, die sich allesamt in klingende Tonfolgen übersetzen lassen; die genaueren Details hierzu obliegen der Verantwortung der Interpretierenden. Bei der Umwandlung der Fotografien in Klang steht der gesamte instrumentale (oder vokale) Gestaltungsspielraum zur Verfügung. Die Verwendung von Buchstabenfolgen als Grundlage für ein in Bezug auf Besetzung, Tempo, Rhythmus, Artikulation, Register, Dynamik, Abfolge und Dauer frei zu gestaltendes Musikstück ist ein origineller Versuch, die uns umgebenden Alltagstypografien künstlerisch zu verarbeiten

Bezüge im Wissensnetz

Erster Komponist (1)

GND-Werke

Besetzung im Musikbereich (1)

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