Jüdische Lesehalle München
Die Bibliothek hat eine wechselvolle Geschichte, deren Anfänge am Beginn des 20. Jahrhunderts liegen. Gemeinderabbiner Cossmann Werner spendete im Jahr 1906 seine Privatbibliothek der Gemeinde und aus der einfachen Lehrer- und Schülerbibliothek wurde nun eine wissenschaftliche Bibliothek. Sie bildete den Grundstock für die "Bibliothek und Lesehalle" im Jüdischen Gemeindezentrum in der Herzog-Max-Straße neben der Münchner Hauptsynagoge. Nach dem Tod von Rabbiner Cossmann Werner im Jahr 1918 wurde die Bibliothek in „Cossmann Werner Bibliothek“ umbenannt