Bibliothek der Grafen von Werthern

1589 wurde die 3312 Titel umfassende Bibliothek der Grafen von Werthern auf Schloss Beichlingen in Thüringen von der Kurfürstlichen Bibliothek in Dresden erworben. Kern der Bibliothek bildet die Sammlung des Juristen Dietrich von Werthern, die durch seine Söhne Wolfgang, Philipp und Anton u. a. bei ihren Studien und Reisen in Italien und Frankreich vermehrt wurde. Besonders hervorzuheben sind 469 Inkunabeln und 32 Handschriften. Das 1588 erstellte Inventar listet 11 Fachgruppen auf, wobei die meisten Exemplare den Fachgruppen Philosophica (999 Einträge), Theologica (623), Juridica (539), Italica et Gallica (322 bzw. 52), Historica (272), Poetica (268) und In Medicina (111) zuzuordnen sind. Insbesondere die von Dietrich von Werthern während eines Studienaufenthalt in Italien erworbenen Bände sind durch das handgemalte Werthernsche Wappen in Verbindung mit den Initialen D. [bzw. T.] W. erkennbar, einige Bücher Wolfgangs tragen Einbände mit Supralibros in Form des Werthernschen Wappens in Kombination mit den Initalen W.D.W.

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