Herzogliche Bibliothek zu Ludwigslust

Die Anfänge einer eigenständigen Herzoglichen Bibliothek in Ludwigslust reichen zurück bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts. Jedoch kann wohl erst ab 1763, als Herzog Friedrich zu Mecklenburg, genannt der Fromme (1717-1785), damit begann, seine Residenz von Schwerin nach Ludwigslust zu verlegen von einer größeren als „Herzoglich“ deklarierten Büchersammlung zu Ludwigslust gesprochen werden. Über den Umfang und die Sammlungsschwerpunkte der Herzoglichen Bibliothek ist wenig bekannt, auch darüber inwieweit diese zugänglich für die Öffentlichkeit war (in Quellen findet sich mitunter die Bezeichnung „öffentliche Herzogl. Bibliothek“). Mit der Verleihung der Großherzoglichen Würde an Friedrich Franz I. am 27. Mai 1815 trug die Bibliothek fortan den Namen "Großherzogliche Bibliothek zu Ludwigslust". 1886 wurde die Bibliothek (ca. 30.000 Bände) zusammen mit anderen Schweriner Büchersammlungen in die Großherzogliche Regierungsbibliothek Schwerin einverleibt.

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