Person

Schulze-Wilde, Harry

1899–1978

Deutscher Kommunist, Journalist und Autor; übte nach dem 1. Weltkrieg zunächst unterschiedliche Berufe aus, ab 1926 vorwiegend in der kommunistischen und linken Presse als Journalist tätig, ab 1928 zusätzlich Privatsekretär von Theodor Plievier. Ab 1928 gemeinsame Wanderungen mit Golo Mann. Nach dem Reichstagsbrand Flucht aus Deutschland. In den Niederlanden Recherchen zur (angeblichen) Homosexualität und SA-Gefolgschaft von Marinus van der Lubbe; um 1935 homoerotische Bekanntschaft mit Klaus Mann. 1940 in Frankreich interniert, 1942 Flucht in die Schweiz. Nach dem 2. Weltkrieg in und um München wohnhaft. Gründete mit amerikanischer Lizenz 1947 die Zeitschrift Echo der Woche und 1948 mit Rolf Kauka die Münchener Verlagsbuchhandlung Harry Schulze-Wilde & Co., die vorwiegend Kriminalliteratur vertrieb. Später überwiegend als Schriftsteller tätig. Historisch interessant ist sein Werk "Das Schicksal der Verfemten" (1969), eine erste literarische Auseinandersetzung mit der Homosexuellenverfolgung im Nationalsozialismus..

Bezüge im Wissensnetz

Variante Namensentität der Person (4)

GND-Personen
  • Hegner, H. S.
  • Schulze, Harry Paul
  • Schulze-Hegner, Harry
  • Wilde, Harry

Wirkungsort (3)

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Beziehung, Bekanntschaft, Freundschaft (3)

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Berufliche Beziehung (2)

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Sterbeort (1)

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Sprachencode (1)

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Früherer Name der Person (1)

GND-Personen
  • Schulze, Harry Paul

Bevorzugte Namensentität der Person (1)

GND-Personen
  • Schulze-Wilde, Harry

Beruf oder Tätigkeit (2)

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Geburtsort (1)

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Echte Identität (1)

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