Person

Ifland, Otto

1913

Deutscher Texter, Chefredakteur, Nationalsozialist und Kriegsverbrecher. Wurde in Halle (Saale) zum Buchdrucker ausgebildet, arbeitete ab 1932 zunächst im noch selbstständigen Pasing (München) und Frankfurt am Main in der Zeitungsbranche. Ifland trat bereits 1930 in die Hitlerjugend ein, 1931 folgte der Eintritt in die SA und die NSDAP (Mitgliedsnummer 600 690 - "Alter Kämpfer"). Ab November 1934 unter Amtsleiter Karl Gerland Mitarbeiter im Stab des Stellvertreters des Führers, Rudolf Hess; u.a. Stabsleiter des Amtes für Ehrengäste bei den Reichsparteitagen in Nürnberg. Ab November 1940 Gaustabsamtsleiter des Gaus Niederdonau. In dieser Eigenschaft 1945 an Endphaseverbrechen beteiligt (u.a. Befehl für das Massaker von Hadersdorf als Teil der "Kremser Hasenjagd"). Nach dem 2. Weltkrieg startete Ifland rasch eine neue Karriere als erfolgreicher Texter für verschiedene Zeitschriften. Ab 1954 gehörte er zum Autorenstamm des wiederbegründeten Simplicissimus; 1959 bis zur Einstellung der Zeitschrift 1964 war er ihr Chefredakteur. Im Anschluss arbeitete er u.a. als Korrektor für die Süddeutsche Zeitung.

Bezüge im Wissensnetz

Berufliche Beziehung (4)

GND-Personen

Variante Namensentität der Person (4)

GND-Personen
  • Iffland, Otto
  • Ifland, Otto E.
  • Ifland, Otto Edmund
  • Ifland, Otto Ewald

Sterbeort (1)

GND-Personen

Sprachencode (1)

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Bevorzugte Namensentität der Person (1)

GND-Personen
  • Ifland, Otto

Beruf oder Tätigkeit (3)

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Affiliation (1)

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Geburtsort (1)

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