Person
Bühren, Karl
1888–1938
Dt. Arbeitersporler und Sportfunktionär und Mitglied der SPD, 1931 war Bühren Dozent an der Bundesschule des Arbeiter-Turn- und Sportbundes in Leipzig, emigrierte 1933 in die Tschechoslowakei und 1935 nach Moskau, angesichts des Stalinistischen Terrors in der Sowjetunion versuchte Bühren im Mai 1937 vergeblich nach Schweden auszureisen, er und sein Sohn Karl Friedrich wurden im Sommer 1938 wegen Spionageverdachts in Butowo bei Moskau hingerichtet, ihre Ehefrauen wurden damit belogen, die Männer seien zu zehn Jahren Gulag mit Kontaktverbot verurteilt worden. Die Frauen und das Enkelkind konnten nach dem Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspakt 1939 in das Deutsche Reich zurückkehren.
Bezüge im Wissensnetz
Variante Namensentität der Person (1)
GND-Personen- Bühren, K.
Bevorzugte Namensentität der Person (1)
GND-Personen- Bühren, Karl