Sammlung Eduard Fuchs
Wahrscheinlich nach 1924 erworben und in Besitz der Eheleute Fuchs bis 1933. 1933 wurde die Villa Fuchs von einer Polizei- oder SA-Truppe von 30 Mann durchsucht, dabei wurden Teile der Kunstsammlung geplündert und weitere Teile vermutlich verbrannt. Die verbliebene Sammlung umfasste ca. 8.000 Bücher, 20000 bis 25000 Grafiken, bei der bildenden Kunst (Gemälde, Aquarelle und Zeichnungen) rund 274 Objekte und bei den Plastiken rund 430 Objekte sowie 4000 kunstgewerbliche Objekte. Am 25.10.1933 Beschlagnahme durch die Gestapo, anschließend zwangsweiser Verkauf (Zahlung Reichsfluchtsteuer) durch seine Tochter Gertraud Fuchs.