Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt. Äussere Abteilung
1.10.1874 Julius Otto Martini (1829-1909) in sein Amt als leitender Oberarzt der „Abteilung für Haut- und Geschlechtskrankheiten sowie kleine Chirurgie“ eingeführt, sodass dieser Termin als Geburtsstunde der Dresdner Hautklinik betrachtet werden kann
Klinische Einrichtungen im 18. und 1. Hälfte des 19. Jh. in 2 Bereiche aufgeteilt: Innere Abteilung (Kliniken für Patienten mit internistischen und zeitgemäß weiteren, hier zugeordneten Krankheitsbildern, z.B. den „Krätzigen“) und Äußere Abteilung (Kliniken für Patienten mit chirurgischen und hierher eingeordneten Krankheiten, so auch den „Syphilitischen“). Im Rahmen der Spezialisierung der Fachgebiete 2. Hälfte des 19. Jh. haben sich Hautabteilungen aus chirurgischen und aus internistischen Kliniken abgespalten und verselbstständigt. Patienten stammten aus diesen Kliniken und wurden in neugegründeten Kliniken für Haut- und Geschlechtskrankheiten zusammengefasst. An Äußeren Abteilung des Städtischen Krankenhauses Dresden Friedrichstadt existierte seit 1866 Unterabteilung für syphilitische Frauen