Person

Gerson von Ghersburg, Jakob von, Freiherr

1821–1903

Aus Frankfurt stammender, ursprünglich jüdischer, Großhändler. Durch Ehe ab 1845 Teilhaber der Manufakturwaren-Großhandlung Wolf M. Schuster & Sohn. Ab 1862/63 Generalkonsul des Königreichs Sachsen und Generalkonsul der Herzöge von Sachsen-Meiningen, Sachsen-Coburg und Gotha und der Fürsten Reuß in Frankfurt am Main. Nach seiner Konversion zum evangelisch-reformierten Glauben (1867) erfolgte nach mehreren Anläufen die Nobilitierung durch Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha als Freiherr Ghersonn von Ghersburg zum 17.09.1878. Gerson erwarb 1880 Besitz bei Bad Aibling, das neu errichtete Schloss (heute Klinik) heisst seit 1887 offiziell Ghersburg. Gerson erwarb 1869 den Codex Coburgensis in Rom, den er 1870 Herzog Ernst schenkte.

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